KW = Gras-Klee-Mischungen

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Einleitung, Übersicht

Seit Jahrzehnten und bis heute werden in der Schweiz im Kunstfutterbau die Futterpflanzen nicht in Reinsaaten, sondern fast ausschliesslich als Gras-Klee-Mischungen mit ein bis zwei Kleearten und mehreren Gräserarten angebaut. Hinter dieser in der Praxis fest verankerten Vorgehensweise und «Tradition» stecken handfeste agronomische Vorteile.

Mischungen von Futterpflanzen - verglichen mit reinen Gras- oder Kleebeständen - …

  • passen sich unterschiedlichen Umweltbedingungen an, indem je nach Standorts- und Bewirtschaftungssituation andere Arten im Bestand von den aktuellen Gegebenheiten profitieren und in den Vordergrund rücken.
  • garantieren in aller Regel eine hohe Ertragssicherheit bzw. gute Risikoverteilung.
     

Als zweiter herausragender Punkt bei der Anlage von Kunstwiese muss erwähnt werden, dass die Rezepte der Gras-Klee-Mischungen fast ausschliesslich Zuchtsorten der verschiedenen Mischungspartner enthalten. Das macht die Mischungen im Ankauf zwar teuer, aber dank ihrer klar besseren Leistung, Qualität und Ausdauer trotzdem wirtschaftlicher als «Billig-Saatgut».

Ebenso seit Jahrzehnten fliesst in der Schweiz das Forschungswissen (Pflanzenzüchtung, Mischungsversuche), zusammengeführt mit dem Erfahrungswissen (Saatgutfirmen, bäuerliche Praxis, Beratungsdienste) rund um die Mischungs-Rezepte in eine Liste von hochklassigen Gras-Klee-Mischungen mit dem Begriff «Standardmischungen».
Die Arbeitsgemeinschaft zur Förderung des Futterbaus AGFF hat dabei eine entscheidende Stellung bei der Förderung von Qualitäts-Kunstfutterbau-Mischungen inne: Schon vor rund 40 Jahren hat sie das AGFF-Gütezeichen für qualitativ hochstehende Gras-Klee-Mischungen ins Leben gerufen.

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