Kunstwiesen: Mischungstypen

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Artenreiche ausdauernde Heuwiesen, mit dem Hauptziel Artenvielfalt / Wiesenblumen

Mit dem Ziel, auf einer Graslandfläche eine möglichst grosse Vielfalt an Pflanzenarten und Insekten zu etablieren, kann die sogenannte «Heugrassaat» eine vorteilhafte Vorgehensweise sein. Sie ist aber nicht immer anwendbar. Deshalb sind passende Mischungen entwickelt worden.
Wenn die Ansaat, die ersten Nutzungen und die Pflege dieser Mischungen gelingen und die anschliessende Bewirtschaftung konsequent extensiv und sachgerecht durchgeführt wird, ist die Chance hoch, auf diesen Heuwiesen die Qualitätsstufe II der DZV zu erreichen.

  • Wo der Höhenlage entsprechend früher Fromental-Wiesen (2 - 3 Nutzungen) waren, passen auf eher trockenen Standorten die SM Salvia und an eher feuchten, aber nicht schattigen Orten die SM Humida.
  • Oberhalb, im Gebiet der ehemaligen Goldhafer-Wiesen (maximal 2 Nutzungen) eignen sich auf eher feuchten Böden wiederum die SM Humida und noch etwas höher die SM Montagna.
  • Auf sehr trockenen und mageren Standorten in Höhenlagen bis etwa 1200 m ü.M. (1 - 2 Nutzungen) kommt die SM Broma zum Einsatz.
     

Das Saatgut dieser Mischungen darf nur CH-Ökotypen enthalten und hat bezüglich Herkunft den Empfehlungen von Info Flora zu entsprechen.

► zur Themenseite von Info Flora:
https://www.infoflora.ch/de/flora/wildpflanzensaatgut/empfehlungen.html

► Link zum Dokument:
https://www.infoflora.ch/de/assets/content/documents/recommandations_pltes_sauvages_D_F/Empf_Wildpflanzen.pdf

Für ausführliche Empfehlungen zur Anlagetechnik, Pflege, Nutzung und zum Einsatz als Futter von ausdauernden Heuwiesen mit Wiesenblumen ► AGFF-Merkblatt 13 «Ansaat von blumenreichen Heuwiesen».

Die AGFF-Gütezeichen auf den SM - eine Auswahl

Achtung

In den Zentral- und Südalpen dürfen diese Blumenwiesen-Mischungen nicht verwendet werden. Grund: Verfälschung der einheimischen Flora.