Wiesenpflanzen kennen

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Wiesenpflanzen kennen

Die Wiesen und Weiden sind - anders als viele Ackerkulturen - aus verschiedenen Arten zusammengesetzt. Je nach Standort und Bewirtschaftungsart kann die Artenzahl zwischen über 50 und nur 2 - 4 (z.B. in einfachen Kunstwiesen-Mischungen) schwanken.

Übersicht im Haupt-Kapitel

Drei Artengruppen

Im Grasland (Wiesen und Weiden) finden sich hauptsächlich drei Artengruppen:
Gräser   |   Kleearten  (Leguminosen)   |   Futterkräuter - Unkräuter (als "übrige Arten" oder "Kräuter" zusammengefasst)

Gräser und Kleearten weisen je recht einheitliche Eigenschaften auf. Die Kräuter sind in vielerlei Hinsicht ganz verschieden.
Die typischen Haupteigenschaften jeder Artengruppe sind agronomisch von Bedeutung. Jede Gruppe bringt damit ihre spezifischen "Werte" in die Pflanzengemeinschaften der Wiesen und Weiden ein. In einem ausgewogenen Bestand ergänzen sich die wertvollen Gräser, Kleearten und Kräuter in idealer Weise.

Typische Grasland-Bestände

Die Gemeinschaft aller Einzelpflanzen in Wiesen oder Weiden bildet den Grasland-Bestand. Zum einen ist es die Natur mit ihren an einem bestimmten Standort wirkenden Verhältnissen, welche die für einen Bestand typischen Pflanzen begünstigen und die übrigen hemmen. Und zum andern ist es der Mensch, der mit seiner Art der Bewirtschaftung gewisse Wiesenpflanzen in ihrer Konkurrenzkraft gegenüber andern fördert beziehungsweise hemmt.

Im Naturfutterbau nennen wir die botanisch unterschiedlich zusammengesetzten Bestände Wiesentypen. Im Kunstfutterbau sprechen wir von den Mischungstypen.

Grasland beurteilen

Wer erfolgreich Futterbau betrieben will, beobachtet seine Graslandparzellen regelmässig, erkennt Veränderungen frühzeitig und steuert mit bewussten Massnahmen die Bestände seiner Wiesen und Weiden in die gewünschte Richtung. Eine bewährte Vorgehensweise und erprobte Hilfsmittel können Sie dabei unterstützen.