Kleearten

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Gelbklee / Hopfenklee

Medicago lupulina

Zusammenfassung

  • Gelbblühende, wertvolle Kleeart in den wenig intensiven und extensiven Naturwiesen und –weiden.
  • Verbreitet vom Tal- bis ins Berggebiet, bevorzugt trockene und sonnige Lagen.
  • Wird in Mischungen zur Anlage von artenreichen Wiesen verwendet.
  • Indikatorart in gewissen Biodiversitätsflächen für die Qualitätsstufe II.

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Wuchs, Aussehen

  • Pfahlwurzel.
  • Stängel liegend und vorne aufsteigend, behaart.
  • Dreiteiliges Blatt, Teilblättchen rundlich, verkehrt eiförmig, behaart.
  • Das mittlere Blättchen gestielt. Mittelnerv der Blättchen mündet in einer Spitze.
  • Blüten gelb, in dichtem, rundem Köpfchen, vielblütig. Blüht von Frühling bis Herbst.

Ausdauer, Entwicklung

  • Ein- bis mehrjährig.
  • Entwickelt sich nach dem Säen rasch.

Standortansprüche, Vorkommen

  • Tal- bis Berggebiet.
  • Auf trockenen, mässig nährstoffreichen Böden.
  • Meist in Trespen-, Fromental-, Goldhaferwiesen und Kammgrasweiden.

Bewirtschaftung, Bestandeslenkung

  • Extensiv oder wenig intensiv nutzen.
  • Erträgt nur knappe Düngung, keine Gülle.

Futterbaulicher Wert

  • Wertvolle Futterpflanze.

Ökologischer Wert

  • Indikatorart in Biodiversitätsflächen mit mittlerem biologischem Potential (gemäss DZV, Weisungen Anhang 4) für die Qualitätsstufe II (nur Alpennordseite).
  • Raupennahrung für den Hauhechel-Bläuling.

Verwendung in Mischungen

  • Kommt in Mischungen für Blumenreiche Heuwiesen vor.
  • Gelbklee wird vereinzelt auch als Untersaat in Getreide eingesetzt (rasch wachsend).
  • Es werden Handelssorten verwendet.

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