Merkmale pro Art

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Scharbockskraut

Ranunculus ficaria

… heisst auch: Feigwurz

Auffällig
Erscheint und blüht sehr früh im Frühling. Bald danach vergilben Blätter und Stängel, verrotten und verschwinden für den Rest der Vegetationszeit.

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Das Wichtigste in Kürze

Futterbaulicher Wert
Unkraut. Der giftige Wirkstoff Ranunculin führt ab 5% Anteil Scharbockskraut im Futter zu Vergiftungsschäden. Auf der Weide wird die Pflanze verschmäht.

Vorkommen, Zeigerwert
Verbreitet vom Tal- bis ins untere Alpgebiet auf frischen und feuchten, nährstoffreichen Böden mit lückiger Pflanzendecke. Besonders in stark gedüngten (Gülle) Wiesen, Weiden und Lägerfluren.
Zeiger für Überdüngung.

Bestandeslenkung
Weniger düngen, später schneiden. Übersaat mit konkurrenzstarken, rasenbildenden Gräsern.

Ökologischer Wert
Pollenpflanze für Wildbienen, die im frühen Frühling fliegen.

Besonderes
Früher wurden in der Volksmedizin junge Blätter (vor der Blüte) wegen ihrem hohen Gehalt an Vitamin C heilbringend gegen Skorbut (= Scharbock!) eingesetzt.


Merkmale und zusätzliche Informationen

AGFF-Informationsblatt U12 „Hahnenfussarten in Wiesen und Weiden“.