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Zeigerwerte, Ansprüche und futterbaulicher Wert wichtiger Gräser

Auf den Naturwiesen, Weiden, Alpweiden und auf längerdauernden Kunstwiesen lassen sich aus dem Vorkommen und der Entwicklung der verschiedenen Gräser wertvolle Hinweise über die Standortverhältnisse (Boden, Wasserhaushalt, Nährstoffverfügbarkeit usw.) und die Art und Häufigkeit von Nutzung und Düngung ablesen.

Zeigerwerte, Standort- und Bewirtschaftungsansprüche sowie der futterbauliche Wert von 24 landwirtschaftlich wichtigen Gräsern auf einen Blick.


Vereinfachte Übersicht, nach Zeigerwerten geordnet

Wenn wir nur die Gräser mit den markantesten Eigenschaften (Zeigerwerten) herausgreifen, lässt sich eine vereinfachte, also plakativ-unvollständige Liste erstellen. Geordnet nach ...

... Nutzungstyp und Wuchsform

Weidegräser (rasenbildend)


Mähgräser (horstbildend)

 

... Wasserbedarf

Trockenheitsverträglich


Trockenheits- und nässeempfindlich

  • Alle Raigräser

Ertragen trockene und feuchte Standorte


Trockenheitszeiger


Feuchtigkeitszeiger

 

... Nährstoffbedarf

Intensiv


Wenig intensiv


Magerkeitszeiger

... Wärmebedarf und Höhenverbreitung

Wärmebedürftig


Können bis in kühle Lagen vorkommen

  • Alle übrigen Gräser

... der Fähigkeit, Lücken in der Pflanzendecke zu füllen

Lückenfüller

... Futterqualität

Schlecht


Mittelwertig

  • Timothe
  • Rotschwingel
  • Fromental
  • Rohrschwingel (Zuchtsorten)

Gut, wertvoll

  • Alle übrigen Gräser, falls rechtzeitig genutzt

... Frühreife (Abweichungen bei Zuchtsorten)

Sehr frühreif


Frühreif


Spätreif

... Ausdauer (nur Gräser für Kunstwiesen)

Einjährig, ohne Überwinterung


Zweijährig, eine Überwinterung


Drei- bis mehrjährig

  • Übrige gesäte Gräser
  • Bastard-Raigras und Wiesenschwingel sind nach zwei Überwinterungen teils nicht mehr oder nur noch schwach vorhanden (Sortenunterschiede)
  • Knaulgras ist allgemein bezüglich Ausdauer am sichersten

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