Einflüsse auf Futtermenge und -gehalt vor dem Konservierungsschnitt
1. Unbefriedigende botanische Zusammensetzung der Wiese
Mängel im Grasland-Bestand kann auch die beste Ernte- und Konservierungstechnik nicht beheben.
Massnahmen:
- Dem Standort und der angestrebten Bewirtschaftungsintensität angepasste Nutzung und Düngung,
- Nachhaltige Regulierung der Problempflanzen,
- Richtige Mischungswahl.
► Mehr zu optimalen Grasland-Beständen und ihrem futterbaulichen Wert.
2. Qualitätseinbussen durch zu späte Ernte
Bei einem zu späten Schnitttermin (z.B. organisatorisch oder wetterbedingt) lässt sich die suboptimale Qualität der Futterpflanzen – geringere Verdaulichkeit und Schmackhaftigkeit, reduzierter Energie- und Proteingehalt – durch die Konservierung nicht mehr wettmachen.
Massnahmen:
- Früh mit der Raufutterkonservierung beginnen, gilt insbesondere für die Heuernte,
- Auch kurze Schönwetterperioden ausnutzen.
► Mehr zu Optimaler Nutzungszeitpunkt
► Mehr zu Pflanzenbeständen und Entwicklungsstadien ► AGFF-Merkblatt 3 Bewertung von Wiesenfutter.